Agility


Agility kommt ursprünglich aus England und ist mittlerweile eine sehr beliebte Hundesportart.
Beim Agility geht es darum, dass der Hund eine Hindernisstrecke, auch Parcour genannt, fehlerfrei und so schnell wie möglich bewältigt. Der Hund läuft hierbei komplett "nackt" (kein Halsband, Geschirr oder Leine) und wird von seinem Hundeführer nur mittels Körpersprache und akustischen Signalen durch den Parcour gelenkt.

Je nach Größe des Hundes wird in den Klassen small, medium und large gestartet. Ein einzelner Parcour kann aus bis zu 22 Hindernissen bestehen, welche in einer bestimmten Reihenfolge abgearbeitet werden müssen.
Man unterscheidet die Geräte in reine Sprunghindernisse und Kontaktzonengeräte.

Für den Hundeführer ist es wichtig, die perfekte Lauflinie durch den Parcour zu finden auf der er wenig Zeit verschenkt und seinem Hund die Geräte sicher anzeigen kann.

Wie bei jeder offiziellen Sportart gibt es auch beim Agility die Möglichkeit, bei einem Wettkampf disqualifiziert zu werden. Anfassen des Hundes, das Tragen eines Halsbandes oder Geschirrs, ein Gerätefehler oder auch der unfaire Umgang mit dem Hund führen nicht selten zum Ausschluss aus einem Turnier.
Um auf einem offiziellen Turnier starten zu können, muss der Hund die Begleithundeprüfung erfolgreich abgelegt haben und gegen Tollwut geimpft sein.

Kontaktzonengeräte beim Agility: Schrägwand, Wippe, Laufsteg
sonstige Geräte: Tunnel, Sacktunnel, Viadukt/Mauer, Reifen, Hürde, Tisch, Slalom, Weitsprung

Bei dieser Sportart wird der Hund körperlich extrem stark beansprucht, weshalb mit dem Sprungtraining erst begonnen werden sollte, wenn der Hund ausgewachsen ist.
Agility sollte in erster Linie dem Mensch-Hund-Team Spaß machen und mit Sinn und Verstand trainiert werden.